Österreich Rundfahrt 2019

Wels. In der Heimat von Thomas Umhaller fand der Prolog als Auftakt der Rundfahrt statt. Hier ging es darum eine solide Leistung abzurufen und nicht zu viel Zeit zu verlieren. Gesagt, getan!


Grieskirchen-Freistadt. Die Heimetappe der Hammerschmid-Zwillinge führte über die Donau in Richtung Mühlviertel. In Walding wartete ein Anstieg auf die Fahrer, den Marvin und Raphael in und auswendig kennen. Luka hatte in dieser Steigung weniger Glück: Ein Platten stoppte den jungen Slowenen! Wieder zurück am Rad hatte er zu kämpfen das nun entstandene Loch auf das Hauptfeld zuzufahren.


Zwettl-Wr. Neustadt. Unsere Heimetappe beschrieb Luka als wahren Genuss. Ob es das auch für den für lange Zeit an der Spitze fahrenden Sebastian Schönberger war, könnte man bezweifeln.

Für den Österreicher, der für ein italienisches Proconti-Team fährt, war wenige Kilometer vor dem Ziel dann Schluss mit der Solo-Fahrt und er wurde gestellt. Die finale Phase war somit eröffnet. In einem spannenden Massensprint erreichte Luka den tollen 35. Platz und das bei einem so hochkarätig besetzten Starterfeld!

Auf den ebenso großartigen 37. Platz fuhr Raphael Hammerschmid.


Kirchschlag-Frohnleiten. In der Heimatgemeinde des Worldtour-Profis Hermann Pernsteiner, der schon gemeinsam mit zwei unserer Fahrer in einem Team unter Vertrag stand, startete die „Königsetappe“. Ihren Namen hat sie den 3752 Höhenmetern und 176,2 Kilometern zu verdanken. Das war dann aber wohl auch zu viel für Michael und Julian, die an diesem Tag den Kampf um das Erreichen der Karenzzeit verloren. Die übrigen fünf Fahrer erreichten das Ziel und haben auch noch einige Körner für die folgenden Etappen sparen können.


Radstadt-Fuscher Törl. Am fünften Tag ging es dann auf das „Dach Österreichs“, den Großglockner. Stefan Mastaller gelang es, wie auch in den vergangenen Etappen, den harten Kampf gegen die Anstiege und seine fehlende Form zu gewinnen und auch an diesem Tag die Ziellinie zu überqueren. Chapeau für diesen Kampfgeist! Marvin, Raphael, Thomas und Luka lieferten eine solide Leistung ab.


Bruck a.d. Glocknerstraße - Kitzbühel.

Der sechste Tag wurde überschattet von zwei sehr schweren Stürzen.

Nach Rennbeginn dauerte es ein wenig bis sich eine Spitzengruppe absetzen konnte. Gut eine Stunde später ging es dann rauf auf den Gerlospass. Dieser wurde mit einem sportlichen Tempo überquert, ehe es dann bei Gegenwind hinunter ins Zillertal ging.

Leider musste Stefan Mastaller an diesem Tag dem hohen Tempo Tribut zollen und sich nach tagelangem Kampf geschlagen geben und vom Rad steigen. Nachdem dann das gesamte Feld das Zillertal hinter sich gelassen hatte gab es noch zwei knackige Anstiege zu überwinden. Leider waren die Anstiege weniger das Problem, sondern viel mehr die Abfahrt. In der ersten Abfahrt stürzten ein paar Fahrer tragisch und so wurde das Rennen ein wenig durcheinandergewirbelt. In der zweiten Abfahrt hinunter nach Kitzbühel kamen weitere Fahrer aufgrund einer unbersichtlichen Kurve direkt nach einer Tunnelausfahrt zu Sturz.

Wir konnten nur froh sein, dass es unsere Fahrer nicht erwischt hat, wünschen den gestürzten Fahrern aber eine schnelle Genesung!


Kitzbühel - Kitzbühler Horn.

Die letzte Etappe hatte es noch einmal richtig in sich.

Mit einer knackigen und sehr zügigen ca. 14km langen Startrunde um Kitzbühel wurden die Fahrer ins Rennen geschickt. Danach folgten zwei 41km lange Runden rund um St.Johann und Kössen. Keine wirkliche Schwierigkeit gab es auf diesen Runden zu absolvieren, doch dafür wartete zum Rennende hin das Horn auf die Sportler.

Gewohnt, in der Marnier einer Sprintankunft, ging es in die letzten 5km vor dem Anstieg zum Horn, ehe sich die Spreu vom Weizen trennte.

Im Anstieg angekommen mussten die Athelten das letzte Mal so richtig leiden, um das Ziel zu sehen. Thomas hatte dabei einen akzeptablen Tag erwischt und konnte den Rückstand im Ziel möglichst gering halten.

Luka, Marvin und Raphael gaben ihr Bestes und konnten ebenfalls eine sehr beachtliche Leistung abliefern.


Wir sind sehr froh im ersten Jahr der Existenz unseres Teams, bei dieser geringen Vorbereitungszeit und der kurzfristigen Sponsorensuche solch eine Leistung abliefern zu können. Ohne Sponsoren wie dem Sport.Land. Niederösterreich, Selle SMP, St.Rich, Orbea und Med-World wäre es nicht möglich auf dieser Ebene mit diesem Team auftreten zu können.


Nun geht es für unsere Fahrer zwei Wochen ruhig weiter ehe die zweite Saisonhälfte beginnt. Rennen wie der ÖRV CUP in Scheibbs/Wieselburg, die Tour of Szekerland, die Rennen in Polen, die Tour of South Bohemia und noch einige Eintagesrennen im Ausland stehen am weiteren Rennprogramm.


Wir hoffen, dass auch zum Ende der Saison eine positive Bilanz gezogen werden kann!




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